Wie wir zu den Slot-Lions kamen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo 'TiEm' Knödler   
Dienstag, 26. Januar 2010 um 13:22 Uhr
n!ck und ich  (TiEm) sind Mitglieder bei den Slot-Lions Abstatt

Direktlink zu den Lions: Slot-Lions Abstatt

Nachdem wir mittlerweile seit einem guten Jahr das Thema Slotten als unser Hobby sehen, haben wir uns einmal aufgemacht und etwas umgesehen. 

Was läuft sonst noch so? Gibt es Vereine oder Interessensgemeinschaften zu unserem Thema?

Die gibt es zu Hauf. Eine sitzt ganz in unserer Nähe. Ungefähr 15 km weg von uns in Abstatt. Über die Wahnsinns-Plattform www.freeslotter.deentstand ein supernetter Kontakt zu "Ralle".

Wie sich nachträglich rausstellte der Leiter der Sektion MiniZ-Süd. Aber dazu wird es noch einiges zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Nach ein paar emails und Threadeinträgen war es dann soweit - n!ck und ich besuchten die Lions in Ottmarsheim, wo ihre "Hausbahn" steht. Was sich uns da bot ist kaum in Worte zu fassen.

Erstmal eine Rennstrecke, wie wir sie noch nicht kannten bzw. Live gesehen hatten, wahnsinnignette Leute, und MiniZ`s!!!

Gelesen hatte ich schon viel darüber und fahren wollte ich auch schon immer mal so ein Ding oder ein 1:24-Rennsemmel. Diese Gelegenheit bot sich auch gleich am ersten Abend und eines stand fest, WIR WOLLEN AUCH!!!

Nach 2-3 Besuchen fassten wir also nun das Thema MiniZ ins Auge.

Nur ganze 3 Tage später stand da dann ein Päckchen mit Teilen. JA - nur Teile, keine fertigen Autos. Nur Alu- und Edelstalplättchen, Lagern, Motoren und Karosserien.

So schwer kann das ja nicht sein, sagten wir uns und nahmen uns einen Freitagnachmittag Zeit und bauten.

Am STO-Ring angekommen - der 1. große Rückschlag. Nach nur 5 Minuten Begutachtung fing Ralle einfach an, ohne einen Ton zu sagen, und baute alles wieder auseinander. 4 Stunden Arbeit und, na ja nennen wir es mal, Liebe für Nichts. Cry

2. Schlag nun nahm er die Teile und warf sie hinter sich auf den Boden und dann auf den Tisch! -???-

Wir verstanden die Welt nicht mehr Undecided. Die Erklärung so kurz wie simpel - Spannungen - Stahl wie auch Aluminium verspannt sich bei der Bearbeitung. Die müssen raus!

Wer nun dachte, so nun alles zusammenbauen und endlich fahren, der irrt. Jedes Teil musste auf Ebenheit, Geradheit und Gratfreiheit überprüft und natürlich in mühsamer Kleinarbeit nachgearbeitet werden. Dies dauerte den ganzen Abend und noch eine ganze Woche.

Am Tag vor Silvester war es dann für mich endlich soweit, N!ck zog sich kurzfristig leider irgendwas ein, was ihn komplett lahm legte.

Ich kam mit meinem fast fertigen MiniZ-Renner zum Ring. Reifen Kleben und Schleifen, sowie das Karosserie festkleben waren noch die Arbeiten, die zu machen waren. Um 23:45 stand er dann auf der Bahn - mein ENZO.

Die ersten Testrunden, sowie das ausbleien machte die erfahrene Hand von Franco. Auf Anhieb 7,0er Zeiten.

Also TiEm auf Slot 2 mit niegelnagelneuem Ferrari ENZO, ohne Furcht, ohne Angst, ohne... schnell zu sein...

8,5er Rundenzeiten waren mein Start - aber "aller Anfang ist schwer" und "Meister sind auch noch keine vom Himmel gefallen". Die 7,3er Marke habe ich noch geschafft, doch in meinem Auto stecken 6,7-6,8er Zeiten locker drin, wie Franco und Ralle mir bewiesen.

Das heißt also Trainieren...

Für n!ck kommt morgen, 08.01.2010, der große Augenblick. Sein Auto ist fertig und watet darauf die Jungfernfahrt tätigen zu dürfen.